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Videoüberwachung ist für kritische Infrastruktur nicht länger optional

Die europäischen CER-Richtlinien und intelligente mobile CCTV-Lösungen

Kritische Infrastruktur in Europa befindet sich in einem sich schnell verändernden Bedrohungsumfeld. Geopolitische Spannungen nehmen zu, hybride Angriffe werden komplexer und auch Terrorismus ist weiterhin eine reale Gefahr. Gleichzeitig wächst der Druck durch europäische Regulierung, diese Infrastruktur besser zu schützen. Für Organisationen wie Flughäfen, Seehäfen, Energieversorger, Bahnunternehmen und Trinkwasserversorger ist physische Sicherheit daher keine operative Option mehr, sondern eine gesetzliche Verpflichtung geworden. Videoüberwachung spielt dabei eine zentrale Rolle – nicht als unterstützendes Werkzeug, sondern als essenzieller Bestandteil von Compliance und operativer Resilienz.

Die CER-Richtlinie: Sicherheit als Verpflichtung, nicht als Option

Mit der Critical Entities Resilience (CER)-Richtlinie hat die Europäische Union klare Anforderungen für den Schutz kritischer Infrastruktur festgelegt. Organisationen sind unter anderem verpflichtet:

  • Risiken wie Terrorismus, Sabotage, Insider-Bedrohungen und geopolitische Gefahren zu analysieren

  • geeignete technische und physische Sicherheitsmaßnahmen zu implementieren

  • Perimeterüberwachung und kontinuierliches Monitoring sicherzustellen

  • die Kontinuität kritischer Dienstleistungen auch in Krisensituationen zu gewährleisten

In der Praxis bedeutet das: „zu sehen, was auf dem eigenen Gelände passiert“ ist keine operative Zusatzfunktion mehr, sondern ein formaler Bestandteil von Compliance. Ohne Beobachtung keine Kontrolle. Ohne Kontrolle keine Resilienz.

Mobile CCTV als flexible Sicherheitsschicht

Mobile CCTV-Türme und Kameraboxen bieten hierfür eine praktische und schnelle Lösung. Sie ermöglichen es, kurzfristig eine voll funktionsfähige Perimeterüberwachung aufzubauen, ohne von permanenter Infrastruktur abhängig zu sein. Typische Einsatzbereiche sind:

  • Überbrückung während Projekten
    Wenn eine feste Installation sich noch in der Planungs- oder Bauphase befindet, stellt mobile CCTV sicher, dass keine Sicherheitslücke entsteht.

  • Temporärer Ersatz bei Wartung
    Während Upgrades oder Wartungsarbeiten an bestehenden Systemen bleibt die Überwachung durchgehend aktiv, ohne blinde Flecken.


  • Permanente Lösung an komplexen Standorten
    An Standorten, an denen Verkabelung technisch oder wirtschaftlich nicht realisierbar ist, bieten mobile Systeme eine vollwertige Alternative mit vollständiger Abdeckung.

Praxisbeispiele: Flughäfen und Häfen

Dieser Ansatz wird bereits in einigen der kritischsten Umgebungen Europas eingesetzt. Ein führender europäischer Flughafen sowie ein großer Seehafen nutzen temporäre CCTV-Lösungen von Watchtower, um die Kameradeckung während der Modernisierung ihrer festen Systeme aufrechtzuerhalten. In beiden Fällen sind die Anforderungen identisch: schnelle Bereitstellung, hohe Zuverlässigkeit und nahtlose Integration in bestehende Sicherheitsprozesse.

Mehr als Kameras: von Live-Überwachung bis zu intelligenten Alarmen im eigenen VMS

Moderne Überwachungstürme sind weit mehr als „Kameras auf einem Mast“. Die Systeme von Watchtower werden eingesetzt für:

  • Live-Monitoring und forensische Videoanalyse

  • Alarmdetektion und Intervention aus der Leitstelle, wenn Personen oder Fahrzeuge gesicherte Bereiche während Alarmzeiten betreten

Wichtig ist, dass diese Systeme in bestehende Video-Management-Plattformen integriert werden können, darunter Milestone VMS.
Dadurch können Operatoren:

  • in ihrer vertrauten VMS-Umgebung arbeiten

  • temporäre und feste Kameras in einer Oberfläche kombinieren

  • isolierte oder stand-alone Lösungen vermeiden

Möchten Sie erfahren, wie mobile oder temporäre Videoüberwachung Ihre Strategie für kritische Infrastruktur, CER-Compliance oder geplante System-Upgrades unterstützen kann?